Inklusionsberatung in Hellersdorf

Im Jahr 2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ratifiziert. Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat die Überarbeitung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zur Folge. Hierdurch soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessert werden. Ein wichtiger Bestandteil bei den Maßnahmen ist die Inklusion.

Inklusion

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen ein gleichwertiger Teil der Gesellschaft sind und die gleichen Möglichkeiten haben sollen, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Dies betrifft das Arbeitsleben, die Bildung sowie das soziale Leben.

Um die Inklusion in Marzahn-Hellersdorf voranzutreiben, haben Ende 2020 vier Inklusionsberater*innen die Arbeit im Bezirk aufgenommen. Sie sind aufgeteilt nach den sogenannten Prognoseräumen Biesdorf, Kaulsdorf/Mahlsdorf, Marzahn und Hellersdorf und sind verortet in den jeweiligen Stadtteilzentren. Dadurch sind sie Ansprechpartner*innen mit kurzen Wegen, die die Nachbarschaft kennen und das Engagement vor Ort stärken.

Die Berater*innen haben drei Aufgaben:

  • Sie bieten Beratung für Menschen mit Behinderungen aller Altersklassen sowie deren Angehörige an und informieren über (Freizeit-)Angebote im Sozialraum, die offen für alle sind.
  • Sie bieten Beratung für Angebote im Sozialraum, die inklusiv(er) werden wollen und unterstützen bei der Maßnahmenplanung.
  • Sie decken Barrieren im Sozialraum auf, kommunizieren diese an entsprechende Stellen und forcieren deren Abbau.

 

Inklusionsberater*in für die Region Hellersdorf:

Beate Marquardt
Tel.: 0163 132 15 67
E-Mail: marquardt@klub74.de

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